panzerace.net

Skip to menu

Biographie

Ostfront 1943-44

Letzter Feldzug in Russland

Als Michael Wittmann zum dritten Mal in Russland ankam, hatte sich die militärische Lage für die Deutsche Führung dramatisch verschlechtert. Charkow war gerade von den Sowjets zurückerobert und die Rote Armee bewegte sich zügig durch die Ukraine in Richtung auf Deutschland zu. Wittmanns Kompanie erhielt mit einer neuen Einsatzgruppe den Auftrag, westlich von Kiew die Stadt Brussilow einzunehmen. Angesicht überwältigender gegnerischer überlegenheit gelang es Wittmann und seiner Besatzung am 13. November, mehr als zwei Dutzend gegnerischer Fahrzeuge und PAK zu vernichten. Trotz dieses Beweises für Können und Mut wurde es immer offensichtlicher, daß man nur damit allein den ungebremsten Zufluß sowjetischer Panzerkräfte nicht würde aufhalten können.

Dramatische Ereignisse waren am 21. November zu verzeichnen, als Wittmann sich entschied, trotz Kühlerproblemen in sein Fzg. einzusteigen. Trotz des Bewußtseins, daß der Panzer nicht 100% funktionierte, mußte er für seine Kameraden, für die er bald zum Glückssymbol geworden war, zur Stelle sein - da gab es kein Zurück. Sein Richtschütze, SS-Sturmmann Bobby Warmbrunn sollte an diesem tag noch dreizehn T34 und sieben der verhassten PAK (Panzer Abwehr Kanonen) zerstören. Anderen Berichten zufolge konnte sich Wittmann an diesem Tag auch nur mit Ach und Krach in einem Scharmützel mit einer gegnerischen Pz.-Besatzung behaupten: nachdem er zwei der dreiköpfigen Besatzung ausschaltete, gelang es einem Russen, gezielt auf ihn zu feuern, wobei eine Geschoß Wittmann am Kinn traf. Wahrscheinlich machte es das Adrenalin im Blut, das den mutigen Kommandanten den Schmerz vergessen ließ: eine gezielte Salve aus seiner MP-40 beendete diese Episode.

Die folgenden Monate brachten zwar die schon erwarteten Auftritte der Generale "Schlamm" und "Winter", aber zuvor gestalteten die Deutschen noch einen bemerkenswerten mutig vorgetragenen Angriff während der ersten beiden Dezemberwochen, geplant und durchgeführt vom legendären SS-Sturmbannführer Jochen Peiper, dessen Abteilung einen Angriff von 40 km Tiefe durchführte und eine Riesenloch in die angreifenden Sowjetformationen riß und neben Tausenden von Gefangenen auch zahlreiche Geschütze erbeutete. Schon am ersten Tag dieses Angriffs, der Jochen Peiper das Eichenlaub des Ritterkreuzes einbrachte, zerstörte Wittmann drei T34 und eine PAK-Batterie bei der Ortschaft Tortschin. Diese Tat war besonders erwähnenswert: den Worten des SS-Sturmmann Walter Lau folgend soll Wittmann "den Gegner mit Schnellstfeuer aus der Kanone niedergehalten, dann in die Feuerstellung eingebrochen sein und sich dann über den Troß hergemacht haben, wie ein Wolf in der Schafsherde. Entlang der Rollbahn hinterließ er eine Spur der Zerstörung und Massen-Panik unter den Sowjets".

Wittmann's Tiger S04

Wittmanns Tiger S04, Dezember 1943. Man beachte die dunkelgelbe Grundfarbe mit der Kalk-Wintertarnung zusätzlich. Die Ringe um das KWK-Rohr kennzeichnen die Zahl der 88 Abschüsse, die die Besatzung bis Jan. 1944 zur Verleihung des Ritterkreuzes zuerkannt bekam. (Anm. d. übers.: jeder dicke Ring steht für 10 Fd.-Kfz., jeder dünne für 1 Gegner).

Nur drei Tage später am 09. 12.43 lauerten die Sowjets Wittmann und zwei weiteren Kommandanten in einem Hinterhalt bei Meschiritschka mit 20 Panzern auf: trotz des überraschungsmomentes drehten die Tiger den Spieß bald um und Wittmanns Richtschütze Bobby Woll allein schaltete sechs gegnerische T34 mit der leistungsfähigen 8,8cm Kanone aus. Der Erfolg dieser Waffentat beflügelte zwar das Selbstbewusstsein der Tiger-Kompanie zum Jahresende, änderte aber nichts an der Tatsache, dass es für die Männer und ihre gefürchteten Fahrzeuge keine Ruhepause oder Schonung gab. Ende Dezember, während der Abwehrschlachten bei Berditschew bekam Wittmann die Dienststellung eines Kompaniechefs; am 02.01.1944 hatte er 12 Tiger unter seinem Befehl. Zum Jahreswechsel tauchte auch noch eine zu fürchtende sowjetische Waffe auf: der T34/85, ein aufgewerteter T34 mit einer jetzt ballistisch leistungsfähigeren Hauptbewaffnung.

Der nächste bemerkenswerte Waffengang fand am 7./8. Januar unter dem neuen Kompaniechef bei Scherepki statt. Bei einem Frontalangriff in seinem unnachahmlichen Stil schalteten Wittmann und seine Besatzung drei Feindpanzer und eine PAK aus, wobei Richtschütze Balthasar Woll wieder einmal bewies, das er ein Meister seines Fachs war. Das Gefecht von Scherepki sollte Muster für die zukünftige aktive Verteidigungsart der LAH werden, bei der wiederum 33 T34 und sieben sowj. Sturmhaubitzen vernichtet wurden.

Am folgenden Tag schon war Wittmann wieder an der Spitze seiner Männer in einem Gegenangriff verwickelt, bei dem er fast im Alleingang sechs weitere Gegner ausschaltete und so deren Angriff zum Stehen brachte. Dadurch stieg sein Abschusskonto auf 66 Gegner in weniger als sechs Monaten und man wurde auch von höherer Warte auf seine Erfolge aufmerksam.

Wittmann finally joins the élite

[Awaiting Translation]

Following the two intense days of combat on 8 and 9 January 1944, which had seen the destruction of nine enemy panzers and an anti-tank gun, on 10 January Wittmann was finally recommended by divisional commander SS-Oberführer Theodor "Teddi" Wisch for the prestigious Ritterkreuz, the Knight's Cross of the Iron Cross. The official recommendation read as follows:

SS-Untersturmführer Wittmann, platoon commander 13.(s)/SS-Pz.Rgt. 1 LSSAH, has himself destroyed 56 tanks in the period July 1943 to 7.1.1944, including several KVI, KVII, General "Sherman", the rest were T34s. During a penetration near Sherepki by a Russian tank brigade on 8.1.1944 he and his platoon succeeded in stopping the attack and he himself knocked out 3 T34s and 1 assault gun.

On 9.1.1944 he destroyed another 6 T34s during a penetration by enemy tanks and raised his total of tanks destroyed to 66. He once again demonstrated exceptional bravery in meeting and smashing the Russian tank attack.

Signed Wisch, SS-Oberführer and Divisional Commander

Between his being recommended for the Knight's Cross on 10 January and receiving the award four days later, SS-Untersturmführer Wittmann embarked on a what can only be described as a victory celebration of destruction. Over this short period, Wittmann's Tiger knocked out an astonishing twenty-two enemy tanks, which took his total to eighty-eight enemy tanks destroyed. Over 12 and 13 January alone, Wittmann and his crew knocked out a phenomenal sixteen T34s and three anti-tank guns.

In what was a highly successful series of missions, the only moment of bad luck that took place was when Wittmann lost a front tooth in a freak accident in a Schwimmwagen - though other sources have stated that he had lost the tooth by hitting his head against the cupola of his Tiger after it had driven over an obstacle.

Wittmann's Knight's Cross CertificateWittmann wearing his Knight's Cross

Left: The certificate awarded to Michael Wittmann that accompanied his Knight's Cross, dated January 14, 1944. Right: Wittmann joins the ranks of the Ritterkreuzträger.

The story was not all about Wittmann, however: a successful Tiger not only needed a talented commander but also a well-knit, disciplined and skillful crew. Wittmann himself acknowledged that his outstanding record could never have been achieved without his gunner, the crackshot Saarlander Balthasar "Bobby" Woll, who during his short career as a Tiger gunner had destroyed a total of eighty enemy tanks. Following the actions of 12 and 13 January Woll was also nominated for the Knight's Cross. Both Wittmann and Woll were awarded their Knight's Crosses on 14 January, by divisional commanader "Teddi" Wisch.

Michael Wittmann and his Tiger I crew, January 1944

SS-Untersturmführer Wittmann (far left) and his successful Tiger I crew after his receipt of the Knight's Cross, 14 January 1944. From left to right: Wittmann, SS-Rottenführer Balthasar 'Bobby' Woll, SS-Panzerschütze Werner Irrgang (radio operator), SS-Panzerschütze Josef 'Sepp' Rößner (loader) and SS-Sturmmann Eugen Schmidt (driver). Woll, like his commander, also wears the Iron Cross First Class, Wound Badge in Black and the Silver Panzer Assault badge, awarded for twenty-five successful engagements. The three other members of this highly talented crew are all decorated with the Iron Cross First Class and Panzer Assault badge. The rings marked on the gun indicate the total number of tank kills, which at the time of this photograph stood at 88.

By this time, Wittmann's tank-busting exploits were becoming headline news in Germany, and by the end of the month he had claimed his 100th kill. On 30 January, he was sent a telegram from Hitler's headquarters, which confirmed the award of the Oakleaves to the Knight's Cross:

In gratitude for your heroic action in the battle for the future of our countrymen, I award you the Oakleaves to the Knight's Cross of the Iron Cross as the 380th soldier of the German Wehrmacht.

Adolf Hitler

Michael Wittmann receives the OakleavesMichael Wittmann with the Oakleaves

Left: Untersturmführer Wittmann receives the Oakleaves to his Knight's Cross from Adolf Hitler, 2 February 1944. Right: A portrait of Wittmann wearing the Knight's Cross with Oakleaf cluster, shortly after his promotion to Obersturmführer.

In addition to his being awarded the coveted Oakleaves, Wittmann was also promoted to the rank of Obersturmführer, a promotion which some could argue was long in coming. On 15 February, following the hospitalisation of Heinz Kling, he was appointed commander of 2. Kompanie of the schwere (heavy) SS Panzer Abteilung 101. By now he had become the most successful tank commander of the war, a hero worshipped by millions of his countrymen and women, a representation of the 'last hope'. This was more than true with regard to the 35,000 or so embattled troops that lay surrounded in the Tscherkassy pocket, who were eventually evacuated after an audacious attack by the LSSAH and 'Das Reich', during which Wittmann was to claim another nine victims. This was to be the last he would see of the Russian Front, with the LSSAH was evacuated for rest and refit in Belgium. In the struggle that was to follow, Obersturmführer Michael Wittmann was to be elevated from being a mere hero to a legend in his own right.

« back | next »

In association with amazon.com

Main Menu